„How to avoid hugs like a pro“

Umarmungen sind was Schönes. Nun ja, für viele und nun ja, fast immer. Für die (situativen) Non-Hugger unter uns allen führt dieser junge Mann ein paar „Selbstverteidigungs“-Tipps vor, mit denen man ungewollten Begrüßungsvollkörperkontakten diplomatisch pariert. Ich musste doch etwas lachen. Und weiß nun, wie man Weitarm-, Hüft- und Diagonal-Umarmern u.U. taktisch (und kreativ) begegnen kann.

#hughacks

Das Interview mit einem Nazi, der für den amerikanischen Kongress kandidiert

Arthur Jones ist verrückt. Gefährlich verückt. Er leugnet vehement den Holocaust, nimmt regelmäßig an Nazi-Aufmärschen teil, feiert Hitlers Geburtstag und bezeichnet sich dabei selbst als „amerikanischen Patrioten und Staatsmann“. Dennoch sieht man einen Geistesgestörten wie ihn nicht im Knast, sondern im TV. Noch schlimmer, denn ebendieser Nazi kandidiert als offizieller Repräsentant der Republikanischen Partei für den Kongress in Illinois – und da niemand außer ihm für seinen Wahlkreis antritt, könnte das sogar klappen.

Die CNN Moderatorin Alisyn Camerota versucht mit professioneller Contenance ein Gespräch zu führen, das man selbst als fundamentaler Verfechter der Meinungsfreiheit nur ekelerregend finden kann. „You are a Nazi.“ Dass das wenigstens mal klargestellt ist …

Das Unfassbare möglich? Unter Trump anscheinend schon. Populistische Stimmungsmache gegen Minderheiten und ein Krieg gegen „Political Correctness“ zeigen Wirkung, haben die Grenzen des Anständigen, Faktischen, Sagbaren bereits in dunkelzeitliches Territorium verschoben. Was darauf folgt? In diesem Fall ein Boomerang Effekt: Der Nazi-Kandidat Arthur Jones wetterte erst jünst gegen Trumps Regierung mit antisemitischen Parolen. Der Präsident sei lediglich eine „jüdische Marionette“ –  „Wir waren dumm genug, diesen naiven, judenliebenden Mann in das Weiße Haus zu schicken“, sagte er vor etwa hundert Neonazis. In den republikanischen Reihen regt sich deshalb reger Widerstand gegen Jones. Doch der Nazigeist ist längst aus der Flasche, will nicht mehr zurück. Sowas kommt von sowas, möchte man süffisant tadeln, wenn sowas nicht sowas von abgefuckt bitter aka Realität wäre.

 

Ein Mann baut sich sein Badezimmer zur Mikrowohnung um

Schöner schlafen über der Dusche

Tinyhouses sind in aller Munde, die platzsparenden Wohneinheiten stellen immer wieder unter Beweis, dass ein entschlackter Materialismus durchaus seine gemütlichen Seiten haben kann. Man kann es aber auch wie Herr Herzog machen, der sich das Badezimmer für den Winter zur Wohnung umbaut und damit seine Stromkosten zu halbieren weiß. Kurzerhand ein Hochbett über die Dusche gezimmert, Arbeitsbereich passt auch noch rein. Toll! Und dann noch dieser Pulli <3 …

via Tinyhouse University

Trump’s „Sh**hole Countries“ – eine Antwort aus Namibia

Großartig pariert: Ein Tourismus-Unternehmen wirbt für das schönste „Drecksloch“ Afrikas

Gondwana Collection ist Betreiber von Safari-Lodges in Namibia – und Produzent von viralen Videos. Dieser Konter auf die Bemerkung Trumps kommt jedenfalls gerade recht:

Nicht das erste Mal, dass die Äußerungen von Trumpel als virale Video-Vorlage dienten. „NAMBIA FIRST!“

Das ist ein Apfel – die einfache wie eindringliche #factsfirst Kampagne von CNN

Der amerikanische Nachrichtensender CNN gehört zu den größten Medienfeindbildern der gegenwärtigen US-Regierung. Mit einer neuen Kampagne pariert CNN nicht nur Fake News/Lügenpresse Vorwürfen aus dem Trump-Lager, sondern zeigt in diesem 30-sekündigen Werbevideo, wie verquer es ist, offensichtlich Unbestreitbares als Unwahrheit zu deklarieren. Bildlicher kann man es wohl nicht machen:

via Glotze-Stream

„Der Obelix von der AfD wirft Hinkelsteine durchs Glashaus“ – die fantastische Landtagsrede von Hans-Ulrich Rülke

Klartext zum Schmunzeln im Baden-Württembergischen Landtag

Ich hätte eher nicht gedacht, dass ich hier mal nen Chapeau-Post auf einen FDP-Abgeordneten verfassen würde. Aber wer ein „Der Mann heißt Bernd – ich weiß es definitiv aus der Heute Show …“ und andere Finessen in einer insgesamt guten, mutigen, wichtigen Brandrede auf das Opfertreiben der hetzerischen AfD einzubauen weiß, der hat ein bisschen Geposte verdient.

Schaffe, schaffe Rundumschlag – „Solange Sie sich auf der Weltbildscheibe so lange nach rechts bewegen bis Sie runterfallen, haben Sie hier jedes Recht verwirkt, andere zu geißeln …“

via AfD Watch