Die ARD hat entschieden, dass Xavier Naidoo für Deutschland beim Eurovision Song Contest antreten soll. Das Internet-Volk wünscht sich da was anderes.

Warum auch nicht. Ich persönlich hab mich ja das letzte Mal für den ESC interessiert, als das noch ein sich wahrhaftig gut anfühlendes Fernsehspektakel zusammen auf der Couch mit Ommi und Oppi war (und irgendwas war dann später noch mit Wurst). Man wusste es ja noch nicht besser. Aber jetzt scheint die glitzerdebile Ununterhaltung doch nochmal an Schwung zu gewinnen. Man nehme: Xavier Naidoo als designierten Volkssongvertreter. Man nehme hin: Empörung bzw. zumindest nachvollziehbares Hinterfragen, ob dies angesichts der Tatsache, dass jener Kandidat die verfassungsrechtliche Legitimation des Staates aberkennt, den er vertreten soll (abgesehen von anderen recht(s) kruden Ideen) denn so angebracht sei. Man erhalte als Konsequenz: Die Forderung, dass Wolfgang Wendland, Sänger der Satire-Punk-Band Die Kassierer, zusammen mitselbiger als der deutschen Singgallionsfigur antreten soll.

Die Internetfront hat sich aufgestellt: Facebook-Seite bislang über 8000 Fans, Online Petition über 12000 Unterschriften. #‎KassiererStattXavier‬ — läuft.

Kassierer statt Xavier fb

Online Petition

online petition die Kassierer müssen zum ESC nach Stockholm - Online Petition 2015-11-20 18-34-33

Smash’ ich an der Stelle doch noch gerne ein Youtube-Video, in dem das wirklich großartige musikalisch-textliche Potential dieser Kombo verdeutlicht wird. Und sie widmen sich sogar noch einer deutschen Urangst: “Das Schlimmste ist, wenn das Bier alle ist!” Ich denke doch, wir hätten damit wirklich würdige Volkssongvertreter gefunden.

Nachtrag: Mission completed ...

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